23. April 2020

In Zeiten der Corona-Pandemie kommt dem Arbeitsschutz im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter eine zentrale Rolle zu. Aufgrund dessen, veröffentlichte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 16. April 2020 den Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2. Ziel des Arbeitsschutzstandards ist es, die Bevölkerung durch die Unterbrechung der Infektionsketten zu schützen, die Gesundheit von Beschäftigten zu sichern und die wirtschaftliche Aktivität wiederherzustellen.

Jedes Unternehmen in Deutschland muss deshalb, auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanungen, ein Hygienekonzept umsetzen und die Maßnahmen dokumentieren. Die zuständigen Ordnungsbehörden und Berufsgenossenschaften sind angehalten, dies zu kontrollieren.

Die Verantwortung für die Umsetzung der notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen trägt der Arbeitgeber.

Der Arbeitsschutzstandard formuliert hierfür konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise.

Zentrale Eckpunkte bilden hierbei:

  • Erstellung eines Hygienekonzepts
  • Erweiterung und Anpassung der Gefährdungsbeurteilung
  • Umsetzung von technischen Schutzmaßnahmen z. B. Installation von Abtrennungen an Arbeitsplätzen mit nicht gegebenem Schutzabstand und das Einrichten von Heimarbeitsplätzen
  • Umsetzung besonderer organisatorischer Schutzmaßnahmen z. B. Beschränkung des Zugangs für betriebsfremde Personen zu Arbeitsstätten und zum Betriebsgelände oder Regelungen für die Arbeitszeit und Pausen
  • Umsetzung personenbezogener Schutzmaßnahmen z. B. Mund-Nasen-Schutz und persönliche Schutzausrüstung

In Bezug auf die konkrete Umsetzung dieser Maßnahmen treten in der Praxis immer wieder Fragen und Probleme auf. Zur Beratung bei betriebsspezifischen Fragen und zur Umsetzung der Infektionsschutzmaßnahmen sowie für weitere Informationen, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner

Lars Aengenvoort

Lars Aengenvoort
B.Sc Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene

Telefon: +49 (0)2162 26638-48
E-Mail:
Thomas Hüsken

Thomas Hüsken
Dipl.-Geograph

Telefon: +49 (0)2162 26638-40
E-Mail:

Sehr geehrte Kunden und Geschäftspartner,

innerhalb der letzten Wochen wurden wir alle aufgrund der schnellen Ausbreitung des Corona-Virus (COVID-19) mit außergewöhnlichen Herausforderungen konfrontiert.

Wie viele andere Unternehmen und Einrichtungen hat auch die U·V·M GmbH Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergriffen. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner hat dabei für uns oberste Priorität.

Neben den allgemeinen Verhaltens- und Hygieneregelungen sowie der Vermeidung von Sozialkontakten beim Umgang miteinander, haben wir unser Büro derzeit nur mit geringer Personalstärke in den einzelnen Fachbereichen besetzt. Für alle übrigen Kolleginnen und Kollegen wurden Telearbeitsplätze bereitgestellt. Es laufen derzeit noch nicht alle Prozesse reibungslos und fehlerfrei. Wir bitte daher um Verständnis, dass es ggf. bei der Projektbearbeitung zu Verzögerungen kommen kann.

Der Empfang von externen Besuchern sowie Kunden- und Behördentermine wurden auf ein Minimum reduziert. Bei unvermeidbaren Terminen wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen, neben den allgemeinen Verhaltens- und Hygieneregelungen, die spezifisch vom Kunden festgelegten Maßnahmen strikt einzuhalten.

Die Projektbearbeitung und Betreuung unserer Kunden bleiben somit sichergestellt. Wir sind weiterhin, wie gewohnt, für Sie über die üblichen Kommunikationswege (Telefon- und E-Mail-Kommunikation) erreichbar. Telefon- und Videokonferenzen können genutzt werden.

Bitte zögern Sie nicht, Ihre bekannten und gewohnten Ansprechpartner zu kontaktieren.

Wir hoffen, dass in dieser absoluten Ausnahmesituation unsere Zusammenarbeit weiterhin so konstruktiv und zielgerichtet ablaufen wird wie bisher und wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute.

Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Ihr Team der U·V·M GmbH

24. Januar 2020

Der Hochwasserpass - Risiken senken, bevor die Gefahr steigt.

Nach erfolgreicher Teilnahme am DWA-Kurs "Geprüfter Sachkundiger Hochwasserpass", der in Kooperation mit dem HKC - HochwasserKompetenzCentrum e. V. durchgeführt wurde, können wir Ihnen nun durch unser Büro auch die Ausstellung eines Hochwasserpasses anbieten.

Der Hochwasserpass dient dazu, Risiken durch

  • Hochwasser,
  • Starkregen,
  • Kanalrückstau und
  • Grundwasser

zu erkennen und Schäden vorzubeugen.

Mit dem Hochwasserpass erhalten Sie eine fundierte Risikoeinschätzung für Ihre Immobilien (Gewerbe oder Privat) und zudem Vorschläge, wie durch Vorsorgemaßnahmen eine Hochwassergefährdung reduziert werden kann.

Außerdem dient der Hochwasserpass als Nachweis, in welchem Maße die Immobilie hochwassergefährdet, -gesichert oder -angepasst ist. Auch hilft der Hochwasserpass beim Verkauf und der Vermietung der Immobilie, da die Risiken für Hochwasser, Rückstau und Starkregen bewertet ausgewiesen sind. Der Hochwasserpass ist ein innovatives und nützliches Dokument zur Standortanalyse und Bewertung von bestehenden oder geplanten Privat- und Gewerbeimmobilien, insbesondere in hochwassergefährdeten Gebieten.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartnerin

Martina Boers

Martina Boers
Bautechnikerin, Fachrichtung Tiefbau

Telefon: +49 (0)2162 26638-32
E-Mail:

16. Januar 2020

Die U·V·M GmbH verfügt über die erforderliche „Fachkunde zur Entnahme von Abwasserproben" im Rahmen der Selbstüberwachung.

Als Betreiber von Abwasseranlagen und Einleiter von Abwasser sind Sie gesetzlich verpflichtet, regelmäßig Ihr Abwasser zu kontrollieren und zu untersuchen. Die Häufigkeit und der Parameterumfang der Selbstüberwachung nach § 59 Landeswassergesetz (LWG) von Abwassereinleitungen wird dabei vielfach in Genehmigungs- oder Erlaubnisbescheiden festgelegt.

Wir beraten Sie bei der Festlegung der Beprobungsintervalle, führen für Sie die qualifizierte Probenahme durch und koordinieren die Abwasseranalytik durch ein akkreditiertes Labor. Eine ordnungsgemäße und repräsentative Probenahme ist dabei der wichtigste Schritt für ein gutes analytisches Ergebnis. Die Auswertung der Ergebnisse durch unsere fachkundigen und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Terminverfolgung für die Folgebeprobungen gehören selbstverständlich zu Ihrem Rundum-Sorglos-Paket mit dazu.

Bitte sprechen Sie uns an.

Für nähere Informationen zu unseren Leistungen im Rahmen der fachkundigen Probenahme von Abwasser bei der Selbstüberwachung bzw. für die Erstellung eines auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Angebotes stehen Ihnen Martina Boers (Tel.: +49 (0)2162 26638-32, E-Mail: ) und Christopher Schoenen (Tel.: +49 (0)2162 26638-61, E-Mail: ) gerne zur Verfügung.

26. August 2019

Nach Aufhebung der Richtlinie über persönliche Schutzausrüstung (PSA) 89/686/EWG wurde mit Datum vom 21. April 2018 die neue PSA-Verordnung (EU) 2016/425 veröffentlicht, welche nach einer Übergangsfrist bis zum 21. April 2019 verpflichtend sowohl von den Herstellern als auch den PSA-Nutzern anzuwenden ist.

PSA (Persönliche Schutzausrüstung) wird je nach Höhe des Risikos in drei Kategorien eingeteilt:

  • PSA Kategorie I (geringfügige Risiken): schützt u. a. gegen oberflächliche mechanische Verletzungen oder Kontakt mit heißen Oberflächen; zum Beispiel Garten- und Haushaltshandschuhe, Schutzhandschuhe
  • PSA Kategorie II: umfasst Produkte, die weder in Kategorie I noch in Kategorie III eingeordnet werden können; zum Beispiel Standardschutz gegen mechanische Risiken: Arbeitsschutzhelme, Sicherheitsschuhe
  • PSA Kategorie III: schützt gegen Risiken, die zu sehr schwerwiegenden Folgen wie Tod oder irreversiblen Gesundheitsschäden führen können; zum Beispiel Chemikalienschutzhandschuhe, Atemschutzgeräte mit Filter, Höhensicherungsgeräte, Gehörschutz

Die wichtigsten Neuerungen aus Sicht des Arbeitsschutzes und für den Nutzer im Überblick:

  • Die Einstufung nachfolgender PSA ändert sich. Produkte wie zum Beispiel Gehörschutz, Rettungswesten, Absturzsicherung oder PSA zum Schutz gegen Kettensägenschnitte wurden hinsichtlich ihres Schutzniveaus aufgewertet und fallen jetzt unter die Kategorie III, welche den Schutz vor tödlichen Gefahren und irreversiblen Gesundheitsschäden bezeichnet.
  • Die Risikokategorie III ist um die fünf Risiken Ertrinken, Schnittverletzungen durch handgeführte Kettensägen, Hochdruckstrahl, Verletzungen durch Projektile oder Messerstiche und schädlichen Lärm erweitert worden. Das bedeutet auch, dass diese Schutzmittel ein strengeres Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen müssen.
  • Durch die Veränderung der Kategorie III ergibt sich neuerdings die Pflicht zu einer praktischen Unterweisung der Beschäftigten (DGUV Vorschrift 1) für diese Schutzmittel. Wie bislang auch, sind diese Unterweisungen zu dokumentieren.
  • Von Seiten des Herstellers sind für die Schutzmittel Angaben zur Lagerung der Materialien mitzuliefern.
  • Ein Inverkehrbringen bereits produzierter Schutzmittel ist bis zum 20. April 2023 möglich.

Für weitere Informationen und zur Unterstützung bei der Durchführung von Unterweisungen sowie der Dokumentation gemäß der neuen PSA-Verordnung der EU stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner

Thomas Hüsken

Thomas Hüsken
Dipl.-Geograph

Telefon: +49 (0)2162 26638-40
E-Mail: