30. November 2020

GFA-Bericht für das Jahr 2020:

Gemäß § 25 der Verordnung über Großfeuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen - 13. BImSchV und § 22 der Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen - 17. BImSchV haben die Anlagenbetreiber jährlich im Folgejahr bis zum 31. Mai für jede einzelne Anlage die Emissionen an Schwefeloxiden (SOx), Stickstoffoxiden (NOx) und Gesamtstaub sowie den Energieeinsatz zu berichten. Berichtspflichtig sind die Betreiber von Feuerungsanlagen einschließlich Gasturbinenanlagen (auch zum Antrieb von Arbeitsmaschinen) und neu ab dem Berichtsjahr 2014 Betreiber von abfallmitverbrennenden Großfeuerungsanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 Megawatt oder mehr für den Einsatz fester, flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe. Nicht berichtspflichtig sind u. a. Betreiber von Wärme- und Wärmebehandlungsanlagen, Hochöfen, Koksunterfeuerungen und Clausanlagen.

Die Erfassung und Abgabe des GFA-Berichtes erfolgt bundeseinheitlich online über das Internet mit der Webanwendung BUBE-Online (Betriebliche UmweltdatenBerichtErstattung). Die abgegebenen Informationen werden den Überwachungsbehörden zur Verfügung stehen und, gemäß Umweltinformationsgesetz, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Gerne stehen wir Ihnen für die Erstellung des GFA-Berichtes zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner

Beate Rönnebeck

Beate Rönnebeck

Telefon: +49 (0)2162 26638-31
E-Mail:
Helmut van Ool

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Dipl.-Verwaltungswirt

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30. November 2020

Emissionserklärung für das Jahr 2020:

Gemäß § 4 der 11. BImSchV besteht für Betreiber immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftiger Anlagen alle vier Jahre die Pflicht zur Erstellung einer Emissionserklärung. Die Emissionserklärung für das Jahr 2020 ist bis zum 31. Mai 2021 zu erstellen. Sie umfasst die Meldung von Emissionsdaten einschließlich betrieblicher Rahmendaten zu den Emissionsquellen bzw. Emissionsvorgängen. Die ermittelten Daten werden mit dem System BUBE-Online (Betriebliche UmweltdatenBerichtErstattung) elektronisch übermittelt. Die abgegebenen Informationen werden den Überwachungsbehörden zur Verfügung stehen und, gemäß Umweltinformationsgesetz, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Gerne stehen wir Ihnen für die Erstellung der Emissionserklärung 2020 zur Verfügung.

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Beate Rönnebeck

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Helmut van Ool

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30. November 2020

PRTR-Bericht (Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregister) für das Jahr 2020:

Gemäß Verordnung (EG) Nr. 166/2006 des europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Januar 2006 besteht für Betreiber der in Anhang I der Verordnung genannten Betriebe die Pflicht zur jährlichen Erstellung eines Berichtes (bis 30. April des Folgejahres).

Berichtspflichtig sind

  • Freisetzungen in die Luft, das Wasser oder den Boden,
  • die Verbringung von im Abwasser enthaltenen Schadstoffen außerhalb des Betriebsstandortes sowie
  • die Verbringung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen.

Die ermittelten Daten werden mit dem System BUBE-Online (Betriebliche UmweltdatenBerichtErstattung) elektronisch übermittelt und fließen in ein nationales und EU-weites Register ein, womit sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Gerne stehen wir Ihnen für die Erstellung des PRTR-Berichtes zur Verfügung.

Für nähere Informationen zu unseren Leistungen im Rahmen der Erstellung des PRTR-Berichtes bzw. für die Erstellung eines auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes Angebot stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner

Beate Rönnebeck

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17. August 2020

Nach Freigabe durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), liegt nun die durch die beratenden Arbeitsschutzausschüsse erarbeitete SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel in der Fassung vom 10. August 2020 vor.

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel enthält Konkretisierungen der Anforderungen der Verordnungen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) für den Zeitraum der Corona-Pandemie. Bei Einhaltung dieser Konkretisierung kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen aus den Verordnungen erfüllt sind.

Die Regel beschreibt den Stand der Technik, Arbeitsmedizin, Hygiene und sonstige Erkenntnisse, die der Arbeitgeber während der Epidemie berücksichtigen muss. Dabei nimmt die Regel insbesondere Bezug auf

  • Begriffsbestimmungen,
  • die Gefährdungsbeurteilung,
  • erforderliche Schutzmaßnahmen,
  • die arbeitsmedizinische Prävention sowie
  • besondere Arbeitsstätten und Arbeitsplätze.

In Bezug auf die konkrete Umsetzung dieser Maßnahmen treten in der Praxis immer wieder Fragen und Probleme auf. Zur Beratung bei betriebsspezifischen Fragen und zur Umsetzung der Infektionsschutzmaßnahmen sowie für weitere Informationen, steht Ihnen Herr Thomas Hüsken gerne zur Verfügung.

16. Juli 2020

Nach Ablehnung des Einspruchs gegen die Einstufung von Titandioxid als krebserzeugend (Pulverform mit mindestens 1 % Partikel und einem aerodynamischen Durchmesser von ≤ 10 µm) am 03. Februar 2020 im Plenum des EU-Parlaments, wurde mit Datum vom 18. Februar 2020 die 14. Änderungsverordnung zur CLP-Verordnung im EU-Amtsblatt veröffentlicht, welche damit am 09. März 2020 in Kraft trat. Nach einer Übergangsfrist von 18 Monaten bis zum 21. September 2021 ist die Verordnung von Seiten der Betriebe bei denen Titandioxid in der oben genannten Form Verwendung findet verpflichtend umzusetzen.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Kennzeichnung von reinem Titandioxidpulver und für alle Pulverprodukte:

  • Pulverförmiges Titandioxid und alle pulverförmigen Titandioxidprodukte, die mindestens 1 % Titandioxidpartikel mit aerodynamischem Durchmesser ≤ 10 Mikrometer (µm) enthalten, werden als vermutlich krebserregend wie folgt eingestuft:
20.07.16_Titandioxid.jpg
  • Flüssige Produkte und Erzeugnisse wie Papier, lackierte Gegenstände, Tapeten usw. sind von dieser Einstufung nicht betroffen.

Zusätzliche Kennzeichnung für flüssige und feste Gemische ab 1 % Titandioxid:

  • Flüssige oder feste Gemische, die mindestens 1 % Titandioxid enthalten müssen unabhängig davon, ob eine Freisetzung von Titandioxid zu erwarten ist mit folgenden Warnhinweisen gekennzeichnet werden:
1. Flüssige Gemische, die mindesten 1 % Titandioxid mit einem
aerodynamischen Durchmesser von höchstens 10 Mikrometer
enthalten:

EUH211: Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige
Tröpfchen entstehen. Aerosole und Nebel nicht einatmen.

2. Feste Gemische die mindestens 1 % Titandioxid, unabhängig
vom Durchmesser, enthalten:

EUH212: Achtung! Bei der Verwendung kann gefährlicher
lungengängiger Staub entstehen. Staub nicht einatmen.

  • Durch die Änderung der CLP-Verordnung ergibt sich weiter die Plicht, dass Kennzeichnungsetiketten auf Verpackungen von flüssigen oder festen Gemischen, die nicht für die breite Öffentlichkeit (Verbraucher) bestimmt sind und nicht als gefährlich eingestuft wurden sowie mit EUH211 oder EUH212 gekennzeichnet sind, zusätzlich mit dem Hinweis

EUH210: Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich

gekennzeichnet werden müssen.

Für weitere Informationen und zur Beratung der für Ihren Betrieb, durch die Einstufung von Titandioxid resultierenden Folgen, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner

Thomas Hüsken

Thomas Hüsken
Dipl.-Geograph

Telefon: +49 (0)2162 26638-40
E-Mail: