16. März 2021

Als Folgeänderung des novellierten Kreislaufwirtschaftsgesetzes (aufgrund der aktualisierten europäischen Abfallrahmenrichtlinie [Richtlinie 2008/98/EG über Abfälle, geändert durch Richtlinie 2018/851/EU]), wurde ebenfalls die Nachweisverordnung bearbeitet. So wurde u. a. die Pflicht zur Führung eines Registers nach § 24 NachwV um folgenden Absatz 8 erweitert:

„Abfallentsorger, die Abfälle behandeln und lagern, registrieren, unabhängig davon, ob sie zur Nachweisführung verpflichtet sind oder nicht, zusätzlich die Menge an Erzeugnissen, Materialien und Stoffen, die aus der Vorbereitung zur Wiederverwendung, aus dem Recycling oder aus einem sonstigen Verwertungsverfahren hervorgehen, indem sie für jedes Erzeugnis, Material und jede Stoffart ein eigenes Verzeichnis erstellen, in welchem sie

  1. als Überschrift die Erzeugnis-, Material- oder Stoffart angeben,
  2. die Menge der aus der Vorbereitung zur Wiederverwendung, aus dem Recycling oder aus einem sonstigen Verwertungsverfahren hervorgegangenen Erzeugnisse, Materialien oder Stoffe angeben und
  3. unterhalb dieser Angaben fortlaufend für jede aus der Behandlung hervorgegangene Erzeugnis-, Material- oder Stoffcharge spätestens zehn Kalendertage nach Abschluss der Behandlung ihre Menge und das Datum, an dem das Ende der Abfalleigenschaft erreicht wurde, angeben und diese Angaben unterschreiben. Absatz 6 Satz 2 bis 4 gilt entsprechend.“

Dies bedeutet, dass die Pflicht zur Führung eines Registers auf Erzeugnisse, Materialien und Stoffe ausgeweitet wird, die aus der Vorbereitung zur Wiederverwendung, aus dem Recycling oder aus einem sonstigen Verwertungsverfahren, z. B. gemäß § 5 KrWG, hervorgehen. Die geänderte Nachweisverordnung trat mit dem 29. Oktober 2020 in Kraft.

Bei der Frage, ob Ihre Anlage/Ihr Betrieb die erweiterten Anforderungen der Registerführung zu erfüllen hat bzw. auch wie Sie diese konkret umsetzen können, stehen wir Ihnen gerne hilfreich zur Seite.

Ihre Ansprechpartner

Jana Krüger

Jana Krüger
Dipl.-Ing. (FH) Abfallwirtschaft

Telefon: +49 (0)2162 26638-21
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Max Dickmeis

Max Dickmeis
M.Sc. Entsorgungsingenieurwesen

Telefon: +49 (0)2162 26638-24
E-Mail:

30. November 2020

GFA-Bericht für das Jahr 2020:

Gemäß § 25 der Verordnung über Großfeuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen - 13. BImSchV und § 22 der Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen - 17. BImSchV haben die Anlagenbetreiber jährlich im Folgejahr bis zum 31. Mai für jede einzelne Anlage die Emissionen an Schwefeloxiden (SOx), Stickstoffoxiden (NOx) und Gesamtstaub sowie den Energieeinsatz zu berichten. Berichtspflichtig sind die Betreiber von Feuerungsanlagen einschließlich Gasturbinenanlagen (auch zum Antrieb von Arbeitsmaschinen) und neu ab dem Berichtsjahr 2014 Betreiber von abfallmitverbrennenden Großfeuerungsanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 Megawatt oder mehr für den Einsatz fester, flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe. Nicht berichtspflichtig sind u. a. Betreiber von Wärme- und Wärmebehandlungsanlagen, Hochöfen, Koksunterfeuerungen und Clausanlagen.

Die Erfassung und Abgabe des GFA-Berichtes erfolgt bundeseinheitlich online über das Internet mit der Webanwendung BUBE-Online (Betriebliche UmweltdatenBerichtErstattung). Die abgegebenen Informationen werden den Überwachungsbehörden zur Verfügung stehen und, gemäß Umweltinformationsgesetz, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Gerne stehen wir Ihnen für die Erstellung des GFA-Berichtes zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner

Beate Rönnebeck

Beate Rönnebeck

Telefon: +49 (0)2162 26638-31
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Helmut van Ool

Helmut van Ool
Dipl.-Verwaltungswirt

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30. November 2020

Emissionserklärung für das Jahr 2020:

Gemäß § 4 der 11. BImSchV besteht für Betreiber immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftiger Anlagen alle vier Jahre die Pflicht zur Erstellung einer Emissionserklärung. Die Emissionserklärung für das Jahr 2020 ist bis zum 31. Mai 2021 zu erstellen. Sie umfasst die Meldung von Emissionsdaten einschließlich betrieblicher Rahmendaten zu den Emissionsquellen bzw. Emissionsvorgängen. Die ermittelten Daten werden mit dem System BUBE-Online (Betriebliche UmweltdatenBerichtErstattung) elektronisch übermittelt. Die abgegebenen Informationen werden den Überwachungsbehörden zur Verfügung stehen und, gemäß Umweltinformationsgesetz, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Gerne stehen wir Ihnen für die Erstellung der Emissionserklärung 2020 zur Verfügung.

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Beate Rönnebeck

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Helmut van Ool

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30. November 2020

PRTR-Bericht (Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregister) für das Jahr 2020:

Gemäß Verordnung (EG) Nr. 166/2006 des europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Januar 2006 besteht für Betreiber der in Anhang I der Verordnung genannten Betriebe die Pflicht zur jährlichen Erstellung eines Berichtes (bis 30. April des Folgejahres).

Berichtspflichtig sind

  • Freisetzungen in die Luft, das Wasser oder den Boden,
  • die Verbringung von im Abwasser enthaltenen Schadstoffen außerhalb des Betriebsstandortes sowie
  • die Verbringung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen.

Die ermittelten Daten werden mit dem System BUBE-Online (Betriebliche UmweltdatenBerichtErstattung) elektronisch übermittelt und fließen in ein nationales und EU-weites Register ein, womit sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Gerne stehen wir Ihnen für die Erstellung des PRTR-Berichtes zur Verfügung.

Für nähere Informationen zu unseren Leistungen im Rahmen der Erstellung des PRTR-Berichtes bzw. für die Erstellung eines auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes Angebot stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner

Beate Rönnebeck

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Helmut van Ool

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17. August 2020

Nach Freigabe durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), liegt nun die durch die beratenden Arbeitsschutzausschüsse erarbeitete SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel in der Fassung vom 10. August 2020 vor.

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel enthält Konkretisierungen der Anforderungen der Verordnungen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) für den Zeitraum der Corona-Pandemie. Bei Einhaltung dieser Konkretisierung kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen aus den Verordnungen erfüllt sind.

Die Regel beschreibt den Stand der Technik, Arbeitsmedizin, Hygiene und sonstige Erkenntnisse, die der Arbeitgeber während der Epidemie berücksichtigen muss. Dabei nimmt die Regel insbesondere Bezug auf

  • Begriffsbestimmungen,
  • die Gefährdungsbeurteilung,
  • erforderliche Schutzmaßnahmen,
  • die arbeitsmedizinische Prävention sowie
  • besondere Arbeitsstätten und Arbeitsplätze.

In Bezug auf die konkrete Umsetzung dieser Maßnahmen treten in der Praxis immer wieder Fragen und Probleme auf. Zur Beratung bei betriebsspezifischen Fragen und zur Umsetzung der Infektionsschutzmaßnahmen sowie für weitere Informationen, steht Ihnen Herr Thomas Hüsken gerne zur Verfügung.